SACILE – SESTO AL REGHENA – S.VITO AL TAGLIAMENTO
Diesmal richtet man sich nach Westen und kommt sofort nach PORCIA, einem großen Ort, der an die Provinzhauptstadt grenzt. Man wird von einem dominanten Schloss überwältigt, das über Jahrhunderte Austragungsort heftiger Streitereien zwischen den Herrschaften des Ortes, den Patriarchen von Aquileia und den Grafen von Gorizia gewesen ist. Interessant ist auch die Pfarrkirche und ihr Glockenturm sowie die Villa Correr Dolfin, die als eine der schönsten venezianischen Villen in der Gegend von Pordenone gilt.
Man fährt nun nach Norden, in Richtung der Berge, die die großflächige Ebene Friauls abschließen, und halten in CASTELLO D'AVIANO, mit seinem imposanten Schloss, verschiedenen bewundernswerten Bauten wie der Pfarrkirche und dem Kirchlein S. Giuliana (14.Jh.) und dem wunderschönen Golfplatz. Hübsch ist von hier aus auch der Blick über die Landschaft.Es geht weiter Richtung Westen: nach knapp 10 km erreicht man das geschichtlich wichtige POLCENIGO, das von einer gewaltigen Schlossruine beherrscht wird. Interessant ist auch der Dom (1282 gebaut und später restauriert und vergrößert). Faszinierend liegt der Gorgazzo-See da: ein kleiner,tiefer, eiskalter See, mit unvergeßbar blauem Wasser, der von einer der Quellen des Livenza-Flusses gebildet wird und aufgrund seiner zahlreichen Höhlen ein Paradies für Taucher darstellt. Zu erwähnen bleibt hier noch Colle di San Floriano mit dem Naturschutzpark; auf dem Gipfel das alte, typische Kirchlein S. Floriano. Jetzt fährt man Richtung Süden, nach SACILE "dem Garten der Serenissima", wohin sich die venezianischen Patrizier wegen des Klimas und der Schönheit des Ortes gern zur Erholung zurückzogen.
Sacile ist auch für seine "Sagra dei osei" bekannt, ein Singvogelmarkt, der hier seit 1274 jährlich am letzten Augustsonntag stattfindet.
Interessant sind die Laubengänge, die am Livenza entlangführen, der gotische Dom (15.Jh.) und der schlanke Glockenturm aus dem 16. Jh.. Nur noch wenige Kilometer und man kommt nach BRUGNERA, ein Ort, der für seine Möbelproduktion bekannt ist und wo man sich die elegante Villa Varda mit ihrem 18 Hektar großen Park ansehen kann. Weiter geht's nach SESTO AL REGHENA. Hier gilt es Santa Maria in Sylvis zu besichtigen, eine romanisch-byzantinische Abtei, reich an Fresken, deren Bau im 8. Jh. von den Söhnen des longobardischen Herzogs von Friaul veranlaßt wurde und die bis 1790 den Benediktinern unterstand.
Zwei antike Gebáude des Komplexes beherbergen das Gemeindehaus und das Pfarrhaus.
Es folgt nun ein Abstecher nach Cordovado, um dort die gut erhaltenen Ruinen des Schlosses zu bewundern.
Es handelt sich um eine der Befestigungen zur Verteidigung der Besitztümer der Bischöfe von Concordia. Bevor man nach Pordenone zurückkehrt, sieht man sich noch SAN VITO AL TAGLIAMENTO an, ein Ort römischen Ursprungs, in dem man den harmonischen Platz, die Laubengänge und die antiken Gebäude, die ihn umgeben, sowie den Dom und die Kunstwerke, die in ihm aufbewahrt werden, besichtigt. Der Dom stammt aus dem Jahr 1750, die Grundsteinlegung erfolgte aber angeblich schon im 13. Jh.






