REDIPUGLIA – MONFALCONE – TRIESTE – CARSO
In Richtung Meer befindet sich Redipuglia, bekannt für den Heldenfriedhof: eine grandiose, sehr lange Treppenführung bedeckt den ganzen Seitenhang des Monte Sei Busi und bewacht die sterblichen Überreste von 100.000 Gefallenen des Ersten Weltrieges. Anschließend erreicht man MONFALCONE, diese lebhafte kleine Stadt an der Adria kann als das Zentrum des italienischen Schiffbaus angesehen werden, und die Quellen des Timavo, der hier nach einem etwa 40 Km langen unterirdischen Lauf kurz vor seiner Mündung ins Meer wieder an die Oberfläche taucht. Wenige Kilometer weiter kommt man nach DUINO mit seinem mächtigen Schloss, das sich an die steil ins Meer abfallenden Felsen klammert.Von hier aus empfiehlt es sich, das nahegelegene SISTIANA zu Fuß zu erreichen. Der Weg führt direkt am Meer entlang und eröffnet dem Spaziergänger wunderschöne Panoramen. Er trägt den Namen des berühmten deutschen Dichters Rilke, der diesen Ort besonders liebte.
In der Bucht Sistiana, wo Adria und Karstlandschaft aufeinander treffen, liegt ein kleiner eindrucksvoller touristischer Hafen. Die Panoramastrasse von Sistiana nach Triest (etwa 20 km) führt direkt am Meer entlang und bringt Sie zum berühmten, romantischen, weißen Schloss MIRAMARE, welches Zeuge der Liebe zwischen Maximilian von Habsburg und Charlotte war. Die Besichtigung des Schlosses lohnt sich ebenso wie ein Spaziergang durch den herrlichen Garten, der es umgibt. Man setzt die Fahrt am Meer entlang fort und erreicht über die BARCOLA (von April bis Oktober wird es zu einem einzigen Strand) TRIEST.
Zu besuchen: die Kathedrale und das Schloss San Giusto, das römische Theater, Corso Italia und Piazza della Borsa, via Carducci, Piazza Unità (ein echter Treffpunkt direkt am Meer) und die Rive, die beleuchtete Uferpromenade. Auch der Leuchtturm Faro della Vittoria in Barcola verdient einen Besuch; von hier aus hat man einen fabelhaften Blick. Und schließlich die vielen Museen: das Stadtmuseum, Museum Morpurgo, das Städtische Meeresmuseum, das Eisenbahnmuseum im Bahnhof Campo Marzio und das Stadtmuseum Revoltella mit seiner berühmten Sammlung moderner Kunst. Von Interesse ist auch das Meeresaquarium. Nach wenigen Kilometern stößt man an die slowenische Grenze. Vorher kommt man jedoch noch nach MUGGIA, eine reizvolle Stadt im venezianischen Stil mit schönen Bauwerken, wie dem Dom aus dem 15. Jh. mit seiner eindrucksvollen Fassade aus weißem Stein und in Muggia Vecchia die kleine antike Kirche der hl. Ermacora.
Über den ALTOPIANO CARSICO, das Karstplateau, das mit seinen steilen Felsen und den Wäldern, den friedlichen, slowenisch sprechenden Dörfern, in denen noch echte Folklore (wie die berühmten "nozze carsiche" - Hochzeiten) stattfindet, wirklich einmalig ist, fährt man nach Monfalcone zurück. Zahlreich sind die Höhlen und Dolinen in diesem Gebiet, wobei wir besonders auf die GROTTA GIGANTE hinweisen möchten, die sicherlich mit ihren herrlichen Stalaktiten und Stalagmiten, die wunderschöne Formen bilden, einen Besuch verdient hat. Sie ist so groß, daß der Petersdom bequem Platz in ihr hätte.
Die letzte Etappe gilt jedoch dem SANTUARIO DI MONTE GRISA, das in den 50er Jahren direkt am Golf von Triest erbaut worden ist.



